Biografien

Daniela Baumann

Daniela Baumann studierte in den achtziger Jahren an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Würzburg Kommunikations-Design mit dem Schwerpunkt freie Kunst. Sie arbeitet multidisziplinär, ihr Werk umfasst Zeichnung, Grafik, Fotografie, Malerei, Installation und Wort. Die Komponenten ihrer künstlerischen Arbeit stehen dabei im engen Zusammenhang und Austausch.

Ihre künstlerischen Themen sind neben dem Orts- und kontextspezifischen Ansatz – Außenraum, Landschaft, genauso intensiv die Betrachtung des Innenraums: menschliche Psyche, intime Dramen, Erinnerungen, Vergänglichkeit, Liebe. Ausstellungen, Stipendien und Gastaufenthalte im In- und Ausland. Sie arbeitet in Solingen und Düsseldorf

Özlem Dündar

Özlem Özgül Dündar studierte in Wuppertal Literatur und Philosophie und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sie hatte mehrere Auslandsaufenthalte in Irland, der Türkei und in Paris. Özlem Özgül Dündar übersetzt Lyrik aus dem Türkischen, es liegen vier von ihr übersetzte Bände vor. Ihr Debütband gedanken zerren erschien 2018 im Elif Verlag und ihr Debüttheaterstück türken, feuer wird seit September 2019 am Hessischen Landestheater Marburg gespielt.

Sie schreibt Lyrik, Drama und Prosa und macht experimentelle Kurzfilme und performt mit ihren Kollektiven Kanak Attak Leipzig und dem Ministerium für Mitgefühl. 2015 wurde sie mit dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis und dem Retzhofer Dramapreis ausgezeichnet. 2018 wurde Özlem Özgül Dündar mit ihrem Text und ich brenne auf Vorschlag von Insa Wilke zu den Tagen der deutschsprachigen Literatur nach Klagenfurt eingeladen, wo sie mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet wurde. 2018 erhielt sie das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium. 2019 den Alfred-Müller-Felsenburg-Preis. 2020 wurde „türken, feuer“ als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet. 2021 war sie Stipendiatin der Casa Baldi| Deutsche Akademie Rom Villa Massimo.

Foto: Dincer Gücyeter

Tanja Fladrich

Tanja Fladrich stammt gebürtig aus Blankenheim (Eifel). Nach der Ausbildung zur Maskenbildnerin am Volkstheater Mainz und im Theater Trier, zog sie 2001 ins Ruhrgebiet. Im Colosseum Theater betreute sie Musicalproduktionen wie Elisabeth, Phantom der Oper und Aida. Gleichzeitig ist sie bis heute für den WDR und das ZDF regelmäßig im Einsatz. Seit 2019 arbeitet sie für das Musiktheater in Gelsenkirchen. Für Dreharbeiten, Fotoshootings sowie Streamingkonzerte, ist sie regelmäßig im Einsatz.

Claudia Gahrke

Claudia Gahrke besuchte die Masterclass bei Robert Lewis, Actors-Studio, am Europäischen Schauspielerinstitut. Neben vielen großen Bühnenrollen auch zahlreiche Hörbuchproduktionen, Features und Hörspielrollen u.a. für den WDR. Literaturlesungen wie Von den Ewigkeiten zwischen den Vielen und den Wenigen mit Günter Lamprecht, Leben? Oder Theater? von Charlotte Salomon in Wien, Berlin und Tel Aviv. Seit 2017 Transitraum Else/Aufzug zu den Sternen mit ASTRONAUTENKOST, in Stockholm (mit Inger Nilsson), London (mit John Nettles), Dublin, Zürich, New York und mit Lainie Kazan in der Villa Aurora in Los Angeles. In 2017 war sie als Interpretin für den Deutschen Kinderhörbuchpreis nominiert.

Foto: Christian Beier

Suzan Koecher

Suzan Köcher hat sich seit ihrem Debütalbum „Moon Bordeaux“, das 2017 bei Unique Records erschien, eine ganz eigene Nische im deutschen Musikmarkt erspielt. Ihre so ausdrucksstarke wie unaufgeregte Stimme verleiht ihren melancholischen und eigenwilligen Kompositionen, in denen sie leichtfüßig Psychedelik, Krautrock und Pop-Sensibilität verbindet, eine einzigartige Note.

Ihr Weg führte sie neben Tourneen durchs In- und Ausland, auch auf nationale und internationale Festivals bis in die USA, wo sie mit ihrer Band Suzan Köcher’s Suprafon im Sommer 2018 auch ihr zweites Album aufnahm. Ihr aktuelles viel beachtetes Konzert im WDR Rockpalast markiert kurz vor dem Shutdown der Corona-Krise einen weiteren Höhepunkt in ihrer noch jungen Musiklaufbahn.

Nicole Leu

Nicole Leu absolvierte eine klassische Tanzausbildung in den Fächern Ballett, Modern, Jazz, Step in den 80er Jahren. Neben Weiterbildungen in Ausdruckstanz und Improvisation Charakter nahm sie zudem Schauspiel- und Sprechunterricht. In den 80er und 90er Jahren arbeitete sie als Freelance Tänzerin für Galas, Bühnenshows, Fernseh- und Videoproduktionen. Seit 2000 arbeitet Nicole Leu als freie Regisseurin für Eventproduktionen. 2014 entdeckte sie Yoga für sich und absolvierte hier mehrere Ausbildungen.

Herbert Mitschke

Herbert A. Mitschke ist in Aue (Erzgebirge) geboren. 1976 bis 1980 Musikstudium an den Musikhochschulen Weimar und Dresden, Abschluss mit Staatsexamen. Von 1980 bis 1988 war er freiberuflicher Musiker, Komponist und Performancekünstler in der DDR. 1984 erhielt er den Preis für Musik  für KASPARIADE in Gera. Teilnahme an Musikfestivals (Berliner Musiktage, Dresdner Musikfestspiele, DDR- Musiktage u.a.) 1988 illegale Übersiedlung in die BRD, DDR-Haftbefehl (in Abwesenheit). 1988 Kunstpreis des Bezirkes Gera für die Kinderoper Vom Igel, der keiner mehr sein sollte (in Abwesenheit). Von 1988 bis 1990 lebte er in Solingen-Gräfrath. Seit 1990 Komponist und Musiker für das Deutsch Griechische Theater Köln. Zusammenarbeit mit Claudia Gahrke und Andreas Schäfer seit 1990. Gastspiele in Griechenland, Israel, Frankreich, Österreich, Deutschland.

Ulrike Mitschke

Ulrike Mitschke stammt aus Gera in Thüringen. Sie studierte an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein. 1987 schloss sie als Diplomdesignerin ab. 1989 übersiedelte sie in die BRD nach Köln. 1990 kam es zu einer ersten Zusammenarbeit mit Andreas Schäfer für das Alfred-Jarry-Stück König Ubu. Sie ist seit 1989 freiberuflich als Bühnen-und Kostümbildnerin für zahlreiche Theater bundesweit tätig sowie für diverse Film- und Fernsehproduktionen (RTL, WDR, SWR). Sie lebt und arbeitet in Sinzenburg/Baden-Württemberg.

Julian Müller

Julian Müller hat mit seinen 35 Jahren schon eine vielfältige musikalische Laufbahn hinter sich. Als Sänger, Gitarrist und Songschreiber der Psychedelik-Band Blackberries veröffentlichte er unter anderem drei viel beachtete Alben, tourte durch ganz Deutschland und spielte auf großen Festivals in Amerika, China und Kanada.

Als Multiinstrumentalist ist er seit 2017 auch bei Suzan Köcher’s Suprafon tätig. Mit den zwei erschienenen Alben „Moon Bordeaux“ und „Suprafon“ war die Band ebenfalls im In- und Ausland auf Tour und konnte sich über ein durchweg positives Presse-Echo freuen. Zusätzlich dazu arbeitete Julian Müller als Produzent, Arrangeur und Musiker für Plattenproduktionen von Künstlern wie Jay Ottaway (USA) und ist als Musikjournalist tätig.

Andreas Schäfer

Andreas Schäfer ist der Regisseur des Projektes. Master Class Robert Lewis am Europäischen Schauspielerinstitut. Regie und Leitung bei internationalen Theater- und Kunstevents auf der EXPO2000, für die Fraunhofer Gesellschaft, Initiativkreis Ruhrgebiet, Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Stiftung u.a. mit den Projekten ARTCORE (1999 bis 2014) und Astronautenkost (seit 2014).  2014 European Best Event Award in Silber für einen Kunstevent im Europaparlament für die Stiftung EFCNI. 2017 – 2019 Entwicklung und Regie Transitraum Else, internationales literarisches Projekt der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und Astronautenkost in Kooperation mit diversen Goethe-Instituten und der Villa Aurora u.a. mit Inger Nilsson, Lainie Kazan und John Nettles u.a. in Stockholm, New York, London und weiterer Beteiligung von 65 internationalen Künstler*innen. Er kuratierte die Ausstellungen Serge Selvon (1994) und René Böll (2016) sowie das Projekt (UN)SICHTBAR (2018) in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien, Köln. 2020 ist Schäfer einer von landesweit fünf Förderpreisträgern des Wettbewerbs Open Call Digitale Dramaturgie des NRW KULTURsekretariats. 2021 realisierte er das Internetprojekt Giordano Bruno Remote basierend auf dem Aschermittswochmahl von Giordano Bruno mit Bodo Primus.

Foto: Christian Beier

Jens Vetter

Jens Vetter ist als Musiker, Fotograf und Filmemacher immer auf der Suche nach dem Ungewöhnlichen. Sein Augenmerk liegt oft auf den wenig beachteten Ecken, fernab des Mainstreams. Als Schlagzeuger, Keyboarder und Komponist ist er einer der drei Kreativköpfe der Band Suzan Köcher’s Suprafon. Durch sein Gespür für besondere Klangwelten verleiht er dem Sound der Band immer wieder neue Dimension.

Als Filmemacher arbeitete er mit Künstlern wie Joel Sarakula, Love Machine oder Boticelli Baby und filmte Dokumentationen über das New Fall oder das Platzhirsch Festival. Seine Fotografien werfen den Blick auch mal aufs vermeintlich Unscheinbare und halten sich dabei nie mit auswendig gelernten Formeln auf.

Mark Weigel

Mark Weigel schloss sein Schauspielstudium 1994 an der Folkwang Hochschule, Essen, ab. Seit 1998 arbeitet er kontinuierlich mit Claudia Gahrke und Andreas Schäfer zusammen. Zuerst als Sid in Ben Beckers Sid & Nancy. Es folgten gemeinsame Projekte auf der EXPO2000, in Tel Aviv und Wien. Zahlreiche Engagements brachten ihn an viele namhafte deutschsprachige Bühnen wie das Theater der Stadt Bonn, Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, Thalia Theater, Hamburg, Deutsches Schauspielhaus, Hamburg oder das  Schauspiel Essen. Von 1997 bis 1998 spielte er in der Comedy-Serie RTL Samstag Nacht. 2021 wurde Mark Weigel mit dem Deutschen Musicalpreis ausgezeichnet.

codecentric

codecentric AG ist eine IT-Beratungsfirma für agile Softwareentwicklung mit 16 Standorten. Als Experte für agile und individuelle Software-Entwicklungen ist die codecentric AG seit 15 Jahren der Vordenker für innovative Technologien in Deutschland. Dafür kombiniert sie innovative Technologien und ausgefeilte Methoden für und mit ihren Kunden aus allen Wirtschaftszweigen – das Fundament für einen erfolgreichen digitalen Auftritt.

codecentrics umfangreiches Projektportfolio reicht dabei von Cloud-Native und IT Integration über Information Security bis hin zu Smart Data & AI. Mit der Initiative codecentricAI erarbeiten und teilt codecentric zudem Know-how im Bereich künstliche Intelligenz.